Warum eine neue Hochwasserbarriere ?
Das Jahrhunderthochwasser am Rhein oder etwa das Oderhochwasser sind nur zwei Beispiele für Katastrophenmeldungen des letzten Jahrzehnts. Die Ursachen sind vielfältig: Eingriffe des Menschen in die über Jahrtausende entstandenen natürlichen Flussläufe, Veränderungen in der Flächennutzung, dichte Bebauung der natürlichen Auenlandschaften, aber auch Klimaverschiebungen sind nur einige davon. Die Wiederherstellung natürlicher Zustände ist hier sicher ein wichtiges Konzept. Nichtsdestotrotz werden sich Hochwasser und die damit einhergehenden immensen Schäden - sowohl ideeller als auch materieller Natur auch in Zukunft nicht vermeiden lassen. Erschwerend kommt hinzu, dass Hochwasserschäden von Versicherung i.d.R. nicht abgedeckt werden. Ein möglichst effektiver, sicherer und umweltverträglicher Hochwasserschutz ist also gefragt.
Genau das bietet die Biber-Barriere®. In Zusammenarbeit mit der FH Wiesbaden unter der Leitung von Professor Ruiz Rodriguez wurde hier ein mobiler Hochwasserschutz entwickelt, der gegenüber den bereits bestehenden Schutzsystemen entscheidende Vorteile bietet.
Bestandteile:
|
| Anwendungsbeispiele: Aufgrund der vorteilhaften, patentrechtlich geschützten Konstruktion der Biber-Barriere® ist der Aufbau sehr einfach. Um die volle Sicherheit der Biber-Barriere® zu erhalten, ist es zwingend notwendig die Trägerelemente durch Erdnägel gegen Schub zu sichern. Dazu müssen die mitgelieferten ca. 30 cm langen Erdnägel in einen festen Untergrund, wie z.B. Asphalt oder festgefügtes Pflasterwerk eingebracht werden. Bei Aufstellung der Biber-Barriere® auf weichem Untergrund, wie z.B. begrünte Dämme oder Wiesen ist die Sicherheit der Biber-Barriere® nicht gewährleistet. Abdichtung von Mauerdurchbrüchen, oder Hofeinfahrten Mauerdurchbrüche oder Tore in ansonsten abgedichteten Mauerwerken können ebenso durch die Biber-Barriere® bis zu einer Höhe von 1,5 m und in kürzester Zeit abgesichert werden. Dazu wird an jede Begrenzung des Durchbruchs oder des Tores eine Leiste angebracht (1), in die dann die Folie der Biber-Barriere® mit dem entsprechenden Saum-Wulst (2) eingeführt wird. Anschließend sollte mit einem Abstand von höchstens 5 cm zu dieser Leiste ein Trägerelement der Biber-Barriere® angebracht werden. Rückhaltebecken/Löschbecken Die Biber-Barriere® ist aufgrund des schnellen Aufbaus und der lieferbaren Eck- oder Rundbogenelemente auch als Rückhaltebecken z.B. zum Auffangen gefährlicher Substanzen oder zur Bildung eines Löschbeckens einsetzbar. |
Vorteile der Biberbarriere
Mobilität:
Bei einem sich ankündigenden Hochwasser ist Schnelligkeit das wichtigste Argument. Wenige Minuten entscheiden hier. Die Biber-Barriere® ist in kürzester Zeit (Richtwert: 10 Meter Barriere in 15 Minuten) aufstellbar. Sie passt sich durch ihre bewegliche Konstruktionsweise nahezu jedem Untergrund und Landschaftsbild (Kurven, Senkungen, Erhöhungen) an. Durch die Modulbauweise lässt sich die Barriere in ihren Einzelteilen sehr gut lagern und transportieren.
Umweltverträglichkeit:
Die Biber-Barriere® braucht keine Fundamente, die Dichtigkeit entsteht durch das Zusammenwirken der einzelnen Bestandteile. Daraus ergibt sich, dass in den zu sichernden Gebieten keinerlei bauliche Maßnahmen im Vorfeld erforderlich sind und auch nach dem Abbau keinerlei Spuren zurückbleiben. Das landschaftliche Erscheinungsbild bleibt also vollständig erhalten.
Sicherheit:
In umfangreichen Modelluntersuchungen wurde die Biber-Barriere® auf Stabilität, Handhabbarkeit und Gebrauchsfähigkeit auf Herz und Nieren getestet. Das Resultat kann sich sehen lassen. Als erstes Produkt dieser Art hat die Biber-Barriere® ein Zertifikat der hessischen Landesprüfstelle für Baustatik erhalten. Bis zu einer Wasserrückhaltehöhe von 1,5 Metern - was in der überwiegenden Zahl der Hochwassergeschehen ausreichend ist - schützt die Biber-Barriere® zuverlässig und sicher.
Lagerung:
Die Biber-Barriere wird auf Wunsch in Seecontainern (neu oder gebrauchten, zum Preis von ca. 1.500 Euro) geliefert, so dass eine Lagerung an jedem Ort möglich ist.
In den beiden erhältlichen Container-Varianten 6 oder 12 m Länge sind jeweils ca. 250 bzw. 500 m der Biber-Barriere gesichert lagerbar.
Finanzierung:
Die Anschaffungskosten amortieren sich schnell durch die hohe Haltbarkeit und lange Lebensdauer. Sandsäcke beispielweise müssen vor jedem Hochwasser neu angeschafft, befüllt und nach Einsatz wieder entsorgt werden, was auf mehrere Jahre hinweg gesehen auch höhere Kosten bedeutet.
Die Finanzierung der Biber-Barriere ist auf mehrere Arten denkbar. Sponsoring durch örtliche Firmen, die die Barriere selbst als Werbefläche nutzen. Können, ein Finanzierungskonzept aus mehreren Töpfen (z.B. Kommune + private Firmen + Fördermittel aus Strukturentwicklungsfonds) oder auch Leasing sind nur einige Beispiele. Die Firma TransMIT hilft hier gerne weiter.
Kontakt:
TransMIT GmbH
Kerkrader Str.3
35394 Gießen
Telefon 0641/94364-0
Telefax 0641/94364-99
Email: info@biber-barriere.de